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Mein Standard-Repertoir an Nudelsoßen ist, wie mir aufgefallen ist, relativ überschaubar. Zeit, mal wieder etwas neues zu probieren! Inspiriert von einem Rezept bei Chefkoch, welches eine Tomatensoße beinhaltet, die völlig ohne Kochen auskommt, habe ich etwas experimentiert und ein Rezept erarbeitet, welches meine Standard-Repertoir garantiert um eine weitere Soße ergänzen wird. Die Zubereitungszeit ist minimal, der Preis absolut vertretbar und es ist einfach unglaublich lecker.
Unbedingt testen, solange es noch schöne, reife Kirschtomaten zu kaufen gibt!

Zutaten (für 4 Personen):
•    500 g gute Penne
•    500 g reife Kirschtomaten
•    ~200 g Parmesan am Stück
•    50 g Pinienkerne
•    1 Bio-Zitrone
•    1-2 frische Chilis
•    2 Knoblauchzehen
•    1 Handvoll Basilikum-Blätter
•    Olivenöl
•    Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Die Kirschtomaten waschen, abtrocken, je nach Größe halbieren oder vierteln und in eine Schüssel geben. Den Parmesan reiben und zu den Tomaten geben. Die Pinienkerne in einer heißen Pfanne ohne Fett rösten, bis sie rundum gebräunt sind. Die Zitrone gründlich mit heißem Wasser abwaschen und die Schale abreiben. Die Chilis in feine Ringe schneiden. Vorsicht, wer nicht so gerne scharf ist, sollte lieber etwas weniger nehmen oder sie ganz weg lassen. Die Basilikum-Blätter waschen und abtrocknen. Den Knoblauch in feine Würfel schneiden oder durch eine Knoblauchpresse drücken. Alles in die Schale mit den Tomaten geben, großzügig mit Salz & Pfeffer würzen, mit einem guten Schuss Olivenöl benetzen und gut miteinander vermengen. Wenn genug Zeit ist, kann alles noch einige Stunden zum marinieren stehen gelassen werden. Ansonsten kann es auch so weiter verarbeitet werden.

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen und anschließend das Wasser abgießen und nicht(!) abschrecken. Die Soße in die noch heißen Nudeln geben und alles gut miteinander vermengen. Den Topf mit einem Deckel verschließen und kurz warten bis sich die Soße erwärmt hat. Anschließend heiß servieren.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

penne-kirschtomaten

Vergangenes Wochenende war ich auf dem Deichbrand-Festival, welches dieses Jahr auf dem Gelände des Seeflughafens Cuxhaven/Nordholz stattgefunden hat.
Abgesehen davon, dass das Wetter hätte besser sein können und die Organisation stellenweise miserabel war, hatte ich ein großartiges Wochenende. Viele tolle Bands gesehen, nette Leute kennen gelernt und – zur Verwunderung aller Zeltnachbarn – eigentlich ganz gut gegessen.

Für die weniger Festivalerprobten unter euch: Der normale Festivalbesucher nimmt im Laufe des Festivals in der Regel hauptsächlich Bier, Dosenravioli, mehr Bier, Grillfleisch, noch mehr Bier, sowie Toastbrot mit Nutella und/oder Käse zu sich. Der Teil mit dem Bier ist in meinen Augen für ein Festival obligatorisch, aber mit dem “Essen” konnte ich mich noch nie so recht abfinden. Daher haben wir unsere Festivalausstattung dieses Mal um zwei Benzinkocher, einen gusseisernen Wok, ein Kochmesser, verschiedene Gewürze etc. ergänzt und einmal festival-kulinarisches Neuland betreten. Hat jemand von euch schon einmal Risotto mit Bier statt Weißwein abgelöscht…? Nein? Schmeckt gar nicht mal schlecht! ;)

Die folgenden Bilder sollen kurze Impressionen von unserem Wochenende geben. Viel Spaß damit!

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Bisher habe ich in meiner Kochlaufbahn noch nicht viel mit Salbei gearbeitet – als ich bei Chefkoch.de jedoch etwas von Gnocchi in Salbeibutter las, wusste ich sofort dass ich dieses Rezept einmal ausprobierten muss. So einfach, schnell und preiswert und dazu mit vielen frischen Kräutern, besser geht es kaum. ;)

Meine Intuition hat mich nicht getäuscht, das Essen war sehr lecker. Auch meine Abwandlung mit den Baconstreifen ist eine wundervolle Ergänzung zum Rest. Jedoch noch ein Tipp von mir: frischer Salbei schmeckt sehr intensiv, daher lieber etwas vorsichtiger damit sein.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 2 Packungen Gnocchi
  • 10 Salbeiblätter
  • 8-12 Scheiben Bacon
  • Butter
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und die Gnocchi darin nach Packungsanweisung kochen. Inzwischen die Salbeiblätter waschen und in Streifen schneiden. Eine Pfanne erhitzen und den Bacon darin anbraten bis er knusprig ist. Alternativ lässt sich dieser Schritt auch in einer Mikrowelle erledigen.

Wenn die Gnocchi gar sind, abschöpfen und gut abtropfen lassen. In einer zweiten Pfanne ein Stück Butter schmelzen und die Salbeiblätter hineingeben. Die gut abgetropften Gnocchi dazu geben und alles schwenken bis die Gnocchi gleichmäßig mit Butter und Salbei vermengt sind.

Zusammen mit dem Bacon servieren.

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Habt ihr schon einmal Kartoffeln mit Zitrone kombiniert? Nein? Ich bis vor ein paar Tagen auch noch nicht. Und inzwischen kann ich behaupten, dass mir vorher wirklich etwas entgangen ist!

Das folgende Rezept ist perfekt geeigenet als Snack an einem warmen Sommerabend oder auch immer dann, wenn nicht viel Zeit zum Kochen vorhanden ist. :)

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1,5 kg Bio-Kartoffeln
  • 3 Bio-Zitronen
  • 2 Schalen Quark
  • 1 Bund Basilikum
  • Olivenöl
  • grobes Meersalz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln gut waschen und in kleine Spalten (Wedges) schneiden. In eine Schale einen guten Schuss Olivenöl geben und den Saft einer halben Zitrone dazu geben. Anschließend die Kartoffelwedges dazu geben, großzügig mit Salz & Pfeffer würzen und alles miteinander vermengen. Alles marinieren lassen und den Ofen auf 200° vorheizen, während der Quark zubereitet wird.

Quark in eine Schüssel geben und mit dem Saft einer halben Zitrone verrühren. Die Basilikum-Blätter grob hacken und ebenfalls mit dem Quark verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

Die Kartoffelwedges über ein Backblech verteilen, in Spalten geschnittene Zitronen dazwischen legen und alles für 45-60 min in den vorgeheizten Backofen schieben (mittlere Schiene).

Variante: In die Marinade für die Kartoffeln noch etwas Currypulver geben.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

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Einige werden vielleicht gemerkt haben, dass die Anzahl der Blogeinträge in den letzten Wochen stark nachgelassen hat. Das ganze hat die folgende Bewandnis. Wie einige wissen, studiere ich im 4. Semester Maschinenbau & Design an der Fachhochschule Emden.

Gemeinsam mit einigen Kommilitonen habe ich mich vor ein paar Monaten bei einem Wettbewerb angemeldet, der regelmäßig von der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) in Hildesheim ausgetragen wird – das Akkuschrauberrennen. Hierbei geht es darum ein Fahrzeug zu bauen, das min. eine Person transportieren kann und ausschließlich mit zwei handelsüblichen Bosch Akkuschraubern angetrieben wird. Mit diesen Fahrzeugen wird dann in Hildesheim ein Rennen ausgetragen. Unser Teamname: Windstärke 18V.

Vor gut 2 1/2 Monaten begannen wir damit, erste Skizzen anzufertigen und ein Konzept für das Fahrzeug auf die Beine zu stellen. Nach einigem hin und her entschieden wir uns, eine Art dreirädriges Liegerad zu bauen. Weitere 3-4 Wochen vergingen damit, ein 3D-Modell zu erstellen und die Konstruktionsdetails auszuarbeiten. Dann konnte es endlich in die Werkstatt gehen und es wurden die ersten Alurohre zusammengeschweißt. Zudem entschieden wir uns, eine Carbon-Sitzschale selbst anzufertigen. Bis zur ersten Probefahrt gingen weitere 4 Wochen ins Land. Weiter ging es damit, Kinderkrankheiten zu beseitigen und das Gefährt optisch weiter aufzuwerten. So legten wir beispielsweise für eine schönere Optik sämtliche Brems- und Gasleitungen durch die Rohre des Rahmens und ließen den Rahmen in grellem grün lackieren.

Am Samstag, dem 06.06. war es dann so weit und wir trafen in der Sparkassenarena in Hildesheim auf die Konkurrenten aus ganz Deutschland. Renommierte Hochschulen wie Pforzheim, Wiesbaden, Hannover, Hamburg und natürlich Hildesheim waren angetreten um sich mit uns zu messen.

Der Parcours beschrieb eine 150 m lange Acht, incl. Steilkurve, die pro Rennen 2-3 mal durchfahren werden musste. Jeweils zwei Teams mussten gegeneinander fahren. Gestartet wurde von einer 1m hohen Rampe.

Schon in den Vorrunden wurde klar, dass wir ein absolut konkurrenzfähriges Fahrzeug auf die Beine gestellt hatten, denn die beiden ersten Rennen gewonnen wir mit großem Vorsprung. Auch das Viertel- und Halbfinale waren kein Problem und sogar das Gastteam aus Ungarn, das mit der doppelten Anzahl Akkuschrauber fuhr, besiegten wir im Duell.

Erst im Finale wurde es wirklich knapp. Das Team Bora Bora aus Wiesbaden war ein harter Gegner. Nur mit knapper Not und einer halben Sekunde Vorsprung rettete ich unser Fahrzeug über die Ziellinie – der Tag war perfekt.

Das Medieninteresse an der Veranstaltung war erstaunlich hoch, es erschienen Artikel in den meisten Tageszeitungen und auch im Fernsehen und in Online-Medien gab es auf die Veranstaltung ein großes Echo. Im folgenden möchte ich euch eine kleine Linksammlung zu TV- und Radioberichten bereitstellen:

TV: ZDF, RTL Regional, Spiegel Online, NDR

Radio: Radio1 Berlin

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Ich denke, dass ich in nächster Zeit wieder etwas häufiger bloggen werde, jedoch kommt der Prüfungszeitraum in großen Schritten näher. Ich werde trotzdem versuchen wieder regelmäßiger zu schreiben. :)

Coq au Vin

Mein Mitbewohner Hauke ist ebenfalls begeisterter Hobbykoch. Wenn ich bis spät Abends in der FH bin oder einmal keine Lust habe zu kochen, übernimmt er dann meistens die Pflicht.

Vor einigen Wochen bin ich in den Genuss meines (längst überfälligen) Geburstagsessens zu kommen, eines abolut fantastischen Coq au Vin. Auf diesem Wege noch einmal vielen Dank dafür!

Da ich nicht ander Zubereitung beteiligt war, gibt es diesmal nur ein Foto, aber bei Chefkoch.de sind jede Menge Rezepte zu finden.

coqauvin

Experiment geglückt! Statt wie in der klassischen Variante mit Hähnchenbrust, lässt sich der Caesar’s Salad auch hervorragend mit einem gebratenen Thunfischfilet ergänzen.  Und da Thunfisch und Kapern eine unschlagbare Kombination darstellen habe ich dem Dressing noch einige der kleinen, grünen Knospen hinzugefügt.

thunfischsalad

Heute gebe ich die Rezepte für meine 2 liebsten und super schnellen Salat-Dressings preis um die Kitchen Basics Kategorie mit etwas Leben zu füllen. Das ist einmal ein Dressing auf der Basis von Balsamico-Essig und eines auf der Basis von Zitronensaft.

Für das Mischen der Dressings verwende ich in der Regel einen kleinen, zylindrischen Tuppertopf zum Schütteln.

Balsamico-Olivenöl Dressing:

In ein kleines, verschließbares Gefäß, je nach Größe des Salats, 4-6 Esslöffel Balsamico-Essig geben. Anschließend mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, verschließen und gut schütteln.

Nun einen gleich großen Anteil Olivenöl dazu geben und kurz bevor das Dressing über den Salat gegeben wird noch einmal gut durchschütteln.

Serviertipp:

Eine reife Avocado halbieren und den Kern entfernen. Die entstandene Vertiefung mit fein gewürfelten Ziebeln füllen und anschließend das fertige Dressing hinein geben. Das Fruchtfleisch der Avocado kann gemeinsam mit etwas Dressing/Zwiebeln mit einem Teelöffel heraus gelöffelt werden.

avocado

Zitronensaft-Olivenöl-Dressing:

Den Saft einer Zitrone in ein kleines, verschließbares Gefäß geben und mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Das Gefäß verschließen und gut durchschütteln bis sich das Salz im Zitronensaft gelöst hat. Anschließend einen gleichen Teil Olivenöl dazu geben und vor dem Servieren ein weiteres Mal gut schütteln.

Serviertipp:

Einen großen Sommersalat mit Tomaten, Kopfsalat, Gurke, Paprika und Schafs-Feta mit dem Dressing ergänzen.

Ich gehöre zu den Menschen die immer relativ spontan entscheiden, was sie kochen und demnach selten für mehrere Tage einkaufen. Der große Vorteil dabei ist: wenn man vergisst für das Essen an einen Sonntag oder Feiertag einzukaufen, so enstehen manchmal die interessantesten und ungewöhnlichsten Gerichte. Genau so ist es mir heute passiert, als ich spontan aus vorhandenen Lebensmitteln ein Abendessen zaubern musste.

Trotz anfänglicher Skepsis ist vor allem die Kombination von Tomate und Minze eine erstaunlich gute Geschmackskomposition und auch die Rosmarin-Polenta wusste voll und ganz zu überzeugen.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 250 g Polenta (Maisgries)
  • 500 ml Milch
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 500 g reife Tomaten
  • 1/2 Zwiebel
  • Gouda oder Käse nach Wahl, gerieben
  • etwas Parmesan
  • etwas frische Minze
  • Rosmarin, getrocknet
  • Olivenöl
  • Zucker
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Die Milch und die Gemüsebrühe in einem Topf zum erhitzen und langsam und unter ständigem Rühren die Polenta zugeben. Wenn die Polenta anfängt zu quellen, den Parmesan und die Butter unterheben. So lange die Polenta noch warm und cremig ist, auf ein Backblech mit Backpapier geben und zu einer 1-2 cm dicken Schicht verstreichen. Das Backblech beiseite stellen und erkalten lassen.

Die Salsa wie in diesem Rezept zubereiten, jedoch den Koriander durch die Minze ersetzen und den Knoblauch weg lassen.

Wenn die Polenta kalt geworden ist mit geriebenem Käse bestreuen und bei Oberhitze kurz im Backofen gratinieren. Anschließend in kleine Dreiecke schneiden und auf der Unterseite kurz in einer heißen Pfanne anbraten.

Alles einem Teller anrichten und servieren.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

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Himmlisches Lachs-Tatar

Bereits vor einigen Wochen bin ich im Nachbarblog delicious:days über ein Rezept für ein Lachs-Tatar gestolpert, das sofort meine Aufmerksamkeit erregt hat. Nachdem ich am Samstag auf dem Emder Wochenmarkt ein schönes Stück Lachsfilet erworben hatte, musste ich es natürlich gleich testen. Eines vorweg: Die Gäste (jedenfalls diejenigen, welche etwas für rohen Fisch übrig haben) waren begeistert.

Das Rezept stammt wie bereits erwähnt von delicious:days, ich habe nur statt der Schalotte eine Frühlingszwiebel verwendet.
Das Ganze ist als Vorspeise zu verstehen und passt wunderbar zu einer Scheibe Ciabatta.

Zutaten (für 4 Liebhaber von rohem Fisch):

  • 250 g frischen Lachs, Sushi-Qualität
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • hochwertiges Olivenöl
  • Meersalz & schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Den Lachs für ca. 15 min in ein Gefrierfach legen, so lässt er sich besser schneiden. Währenddessen die Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden.

Den Lachs aus dem Kühlschrank nehmen und in feine Würfel von max. 1 cm Kantenlänge schneiden. Die Lachwürfel mit etwas Olivenöl vermengen bis sie gleichmäßig mit Öl bedeckt sind.

Die Zitrone unter heißem Wasser abwaschen, trocknen und etwas von der Schale abreiben. Die Zitronenschale und die Frühlingszwiebeln zu den Lachswürfeln geben und gut mischen. Das Tatar mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Direkt vor dem Servieren noch einen Spritzer Zitronensaft dazu geben und ggf. mit einigen frischen Kräutern dekorieren.

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