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Omelett Italian Style

Das Omelett war bei mir bisher ein wenig beachtetes Gericht. Doch wieder einmal hat mich der relativ leere Kühlschrank kreativ werden lassen. Einige Eier, Rucola, Schinken und Sahne waren noch da, Tomaten sowieso immer. Da kommt die Idee für das Essen fast von selbst. :)

Zutaten (für 1 Person):

  • 3-4 Eier
  • 50 ml Sahne
  • 3-4 Kirschtomaten
  • 1 rote Chili, frisch oder getrocknet
  • 1 handvoll Rucola
  • 2 Scheiben Schinken, luftgetrocknet
  • etwas Parmesan
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Die Chilischote entkernen und in kleine Stücke hacken. Die Eier aufschlagen und gut mit der Sahne, einer Messerspitze Salz und der gehackten Chili verquirlen.

Eine große, beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen, etwas Olivenöl hinein träufeln und die Eier-Mischung dazu geben. Nach einer Minute die Hitze etwas reduzieren und die Pfanne mit einen Deckel verschließen. So lange braten bis das Omelett auf der Oberseite so eben nicht mehr flüssig ist – so bleibt es wunderbar saftig.

Während das Omelett in der Pfanne ist können die weiteren Zutaten vorbereitet werden – den Rucola waschen und trockenschleudern, die Tomaten vierteln, den Schinken zerpflücken und etwas Parmesan in dünne Scheiben hobeln.

An den Rändern der Pfanne vorsichtig lösen, und für den Fall dass es sich noch nicht lösen lässt, etwas mit dem Pfannenwender nachhelfen.

Das Omelett auf dem Teller mit Rucola, Tomaten, Schinken und Parmesan belegen, großzügig mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen und sofort genießen.

Vor einigen Wochen schrieb mich eine Dame von der Fastfood-Kette Kochlöffel an, ob ich als Blogger nicht Interesse hätte, einen kleinen Erfahrungsbericht über ihre aktuelle Aktion zu schreiben. Normalerweise habe ich nicht viel für Fastfood übrig, doch als bekennender Chiliholiker konnte ich diesmal nicht nein sagen.

Unter dem Motto “Heul doch” kann jeder Kunde seine Currywurst mit einem 30.000 Scoville Streugewürz selbst nachschärfen. Nachdem sich einige Gäste über die “milden” 30.000 Scoville beschwert hatten, kam noch ein weiterer Streuer mit einem 100.000 Scoville Gewürz dazu.

Für den Test orderte ich ein Currywurst Menü, das neben der Currywurst auch eine Schale Pommes, sowie ein 0,25l Getränk enthielt. Am Tresen händigte man mir auch die beiden Gewürzstreuer aus, nicht ohne auf die beträchtliche Schärfe hinzuweisen.

Kleinere Probleme gab es leider bei der Zahlung. Das Personal in der Emder Filiale wusste nicht, wie sie in ihrem Kassensystem einen Gutschein verbuchen sollten und fragten mich, ob ich nicht statt dessen auch in Bar zahlen könne. Da sollte definitiv noch etwas an der Schulung der Mitarbeiter getan werden.

Das erste Stück Currywurst wurde ohne ohne Chilipulver probiert um den Geschmack besser beurteilen zu können. Verglichen mit dem Original aus Berlin konnte diese leider nicht ganz mithalten, schmeckte aber auch nicht schlecht. In Schulnoten würde ich hier eine 2- vergeben. Die Pommes waren gut. Knusprig und gut gewürzt – macht eine 2+.

Aber was mich wirklich interessierte, waren natürlich die bereitgestellten Gewürze. Das 30.000 Scoville-Gewürz war angenehm scharf, jedoch noch lange nicht an meiner persönlichen Grenze. Geschmacklich hat es mir mit einer ausgeprägten Paprikanote recht gut gefallen.

Das 100.000 Scoville-Gewürz war etwas enttäuschend. Der Schärfegrad fühlte sich nicht merklich höher an als bei dem anderen Gewürz und auch geschmacklich konnte es nicht mithalten. Für echte Chiliheads wäre vielleicht eine Sauce mit Chili-Extrakt angebracht.

Für meine Leser habe ich noch 5 Gutscheine á 5€ aushandeln können. Die ersten 5 Kommentare bekommen von mir einen Gutschein zugesendet. Voraussetzung ist die Angabe einer korrekten Email-Adresse, damit ich die Gewinner kontaktieren kann.

Viel Spaß mit den 100.000 Scoville!

Libanesisches Manoushi-Brot

Als Abendlektüre lese ich derzeit den Roman Immortalis von Raymond Khoury. Dieser spielt stellenweise in Beirut, der Hauptstadt das Libanons. Eine der Hauptfiguren bekommt dort ein Manouschi serviert, “einen dünnen, pizzaartigen Teigfladen, reichlich belegt mit einer Mischung aus Thymian, Sesam und Olivenöl”. Eine kurze Recherche bei Google ließ mich das Rezept zu dem Gericht unter dem Namen Manoushi in einem amerikanischen Food-Blog finden.

Dort werden zwei orientalische Gewürze verwendet, Za’atar und Sumac (Deutsch: Sumach).

Bei Sumach handelt es sich um die gemahlenen Früchte der gleichnamigen Pflanze. Das rote Gewürz ähnelt optisch gemahlenen Chilis und schmeckt sauer und leicht herb.

Za’atar ist eine Gewürzmischung aus Thymian, geröstetem Sesam, Sumach und Salz.

Beide Gewürze habe ich für wenig Geld im türkischen Laden um die Ecke bekommen.

Zutaten (für 4 Personen als Beilage):

  • 1/2 Rezept Pizzateig (siehe Rezept)
  • Za’atar
  • Sumach
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Den Ofen (am besten mit Pizzastein) auf  höchster Stufe vorheizen.

Den Pizzateig in 4 gleich große Stücke zerteilen und jeweils zu einem Durchmesser von ca. 20 cm ausrollen. Auf jedem Fladen 1-2 TL Olivenöl verteilen und großzügig mit Za’atar und Sumach bestreuen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Die Teigfladen ca. 5 min im heißen Ofen backen bis der Teig leicht gebräunt ist.

Flammkuchen ist toll, aber müssen es immer Zwiebeln und Speck sein…? Ganz und gar nicht! Da folgende Variante für Fischliebhaber schmeckt genau so fantastisch!

Zutaten (für 4 Personen):

  • Pizzateig (siehe Rezept)
  • 4 Stangen Porree/Lauch
  • 500 g Wildlachsfilet, TK
  • 1 Becher süße Sahne
  • 1 Becher saure Sahne
  • Dill, frisch oder getrocknet
  • Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Einige Stunden vorher den Lachs im Kühlschrank antauen lassen, so lässt er sich später am besten schneiden.

Den Ofen auf maximaler Hitze vorheizen. Wenn vorhanden, vorher einen Pizza-/Brotbackstein hinein legen.

Saure und süße Sahne vermengen und mit Dill, Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Den Porree gründlich waschen und in Ringe schneiden. Auch den Lachs in mundgerechte Stücke schneiden.

Den Teig in 4 gleich große Stücke zerteilen und jeweils rund ausrollen. Die Flammkuchen großzügig mit der Sahne-Mischung bestreichen. Jeweils Porree und Lachswürfel darüber geben und so lange im Ofen backen bis der Teig schön gebräunt ist.

Guten Appetit!

Es ist soweit: mein siebtes und letztes Semester in Emden hat begonnen. Der Veranstaltungsplan ist relativ überschaubar – wenige Vorlesungen, dafür viel Projektarbeit. Unter anderem steht diesmal ein Designprojekt für die Firma Phillips auf dem Plan, das recht interessant zu werden scheint.
Auch in der WG gibt es eine große Neuheit – wir haben einen neuen Mitbewohner bekommen, da Hauke für sein Anerkennungsjahr nach Oldenburg gezogen ist. In seinem Zimmer wohnt nun Fabian, der in diesem Semester sein BWL-Studium in Emden begonnen hat.

Nun aber zurück zum Thema:
Gestern gab es ein leckeres Curry-Gericht, das ich euch nicht vorenthalten will. Vor allem die Bananen waren ein ungewohntes, aber überzeugendes Geschmackserlebnis. Der würzige Geschmack des Bacons bildete einen tollen Kontrast zu der Süße der Bananen.

Zutaten (für 4 Personen):
-4 nicht zu reife Bananen
-12 Scheiben Bacon
-3 grüne Paprika
-3 Zwiebeln
-1-2 frische Chilischoten
-2 Dosen Kokosmilch
-2 EL Currypulver
-Zitronensaft
-Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Die Paprikas und die Zwiebeln in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Pfanne scharf anbraten, bis Paprikas und Zwiebeln etwas Farbe bekommen haben. Anschließend mit der Kokosmilch ablöschen und die Temperatur der Platte reduzieren. Die Chilis – je nach gewünschter Schärfe – entkernen, fein würfeln und in die Sauce geben. Das Currypulver unterrühren und die Sauce mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Auf kleinster Stufe köcheln lassen. Bei Bedarf kann die Sauce noch mit etwas Stärke oder Saucenbinder gebunden werden.

Den Reis nach Packungsanweisung garen und während dessen die Bananen zubereiten. Die Bananen schälen und in je 3 gleich große Stücke schneiden. Jeweils eine Scheibe Bacon darum wickeln und gut andrücken. Eventuell mit einem Zahnstocher befestigen – ich habe jedoch die Erfahrung gemacht dass der Bacon auch ohne Zahnstocher an der Banane bleibt.

Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und die Bananen bei mittlerer Hitze rundum anbraten. Wenn der Bacon rundum angebräunt ist, etwas Currypulver mit in die Pfanne geben und alles noch einmal durchschwenken und sofort servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Endlich Semesterferien! Nachdem der letzte Monat klausurbedingt mit ziemlich viel Stress verbunden war, kann ich das Leben nun erst einmal etwas gemütlicher angehen. Damit einem jedoch bei so viel Freizeit nicht langweilig wird, arbeite ich die Ferien über bei der Firma Nicolai, einem kleinen Hersteller von hochwertigen  Fahrradrahmen. Die zweite Augusthälfte ist ein Roadtrip durch Nord-Italien mit stark kulinarischem Fokus geplant. Eventuell gibt es während dessen eine kleine Überraschung von mir. Mehr dazu zu gegebener Zeit.

Nun erst einmal viel Spaß mit diesem wunderbaren Sommer-Gericht.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 300 g Risotto-Reis oder Milchreis
  • 1 Zwiebel
  • 1  große Knolle Fenchel
  • ~600 ml Gemüsebrühe
  • -1/2 Glas Kapern
  • -100 g Parmesan am Stück
  • -100 ml Weißwein, trocken
  • etwas Butter
  • Olivenöl
  • Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Olivenöl anschwitzen. Wenn die Zwiebel glasig ist, den Reis dazu geben und ebenfalls kurz unter rühren andünsten. Anschließend mit dem Weißwein ablöschen. Nun unter regelmäßigem Rühren nach und nach heiße Gemüsebrühe dazu geben. In der Zwischenzeit den Fenchel in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Das Fenchelgrün beiseite legen.

Wenn der Reis eine angenehm cremige Konsistenz erreicht hat, die Fenchelringe und die Kapern unterheben und noch fünf Minuten mit garen lassen. Nun den geriebenen Parmesan und ein kleines Stück Butter unter das Risotto rühren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Teller mit etwas Fenchelgrün garnieren und mit einem Glas gut gekühltem  Weißwein servieren.

Als der Vater meines Mitbewohners Hauke vor einigen Tagen zu Besuch war und eine Runde Rumpsteak für die WG spendierte, war ich derjenige der mit der Zubereitung der Beilagen beauftragt wurde. Hauke und Arne übernahmen die fachgerechte Zubereitung der Steaks auf unserem 20kW Benzinkocher von der Schweizer Armee.

Als Beilage gab es dann, neben Salat und Baguette mit Bärlauch-Kräuterbutter, fantastische Rote Zwiebeln aus dem Ofen. Die leicht süßlichen Zwiebeln mit dem feinen Thymian-Geschmack eignen sich perfekt als Ergänzung zum Steak oder Gegrilltem. Auch als kleine Vorspeise könnte ich mir das Rezept gut vorstellen.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 4-8 rote Zwiebeln
  • Butter
  • Thymian, am besten frisch
  • Knoblauch
  • Meersalz

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°c vorheizen.

Die äußersten 1-2 harten Schichten der Zwiebeln entfernen. Mit einem Messer die Wurzel knapp abschneiden. Auf der Oberseite kann etwas großzügiger abgeschnitten werden. Die Zwiebeln mit dem Messer so weit kreuzweise einschneiden, dass sie noch ausreichend zusammen halten.

Die Thymian-Blättchen von den Zweigen lösen und mit einem Messer grob hacken. Eine Prise Salz und etwas Thymian in die Schnitte der Zwiebeln drücken. Einen Teelöffel Butter auf die Zwiebeln setzen. Noch einmal eine Prise Thymian darüber streuen und alle Zwiebeln in eine Auflaufform setzen. Etwas Meersalz über die Form verstreuen und einige Knoblauchzehen mit hineingeben. Für 30-40 min im Ofen backen und sofort genießen.

Eine Flammkuchen Variante

Selbstgemachte Pizza gehört schon seit Jahren zu den Rezepten, die ich mindestens zwei mal im Monat zubereite. Um so besser, wenn es da hin und wieder mal eine kulinarische Erweiterung gibt. Letzte Woche wurde ich durch einen Freund auf die Idee gebracht, es einmal mit Flammkuchen zu probieren. Das Rezept für den Belag lieferte er mir gleich mit. Das Ergebnis war eine tolle Alternative zur Pizza, die aber gegenüber dem Original Flammkuchen etwas variiert wurde.

Zutaten (für 4 Pizza-Veteranen):

Teig:

  • 300 g Weizenmehl Typ 450
  • 200 g Roggenmehl Typ 1150
  • 275 ml Wasser, lauwarm
  • 20 ml Olivenöl Extra Vergine
  • 1 Würfel Frischhefe/1 Beutel Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • etwas Zucker

Belag:

  • 200 ml Schlagsahne
  • 200 ml Saure Sahne
  • 3 Zwiebeln
  • 200 g geräuchterter Schinken
  • 200 g Rucola
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten miteinander in eine Schüssel geben und in der Küchenmaschine oder im Brotbackautomaten in ca. 20 min zu einem glatten Teig kneten lassen. Wer auf keine der genannten Gerätschaften zurückgreifen kann, muss wohl oder übel selber kneten.

Schlagsahne und Saure Sahne verrühren und mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken. Die Zwiebeln in Ringe schneiden und den Rucola waschen. Den Schinken je nach Geschmack vom Fettrand befreien und in mundgerechte Stücke zerpflücken.

Den Backofen auf  250° Umluft vorheizen, im besten Falle mit einem Pizzastein. Den Pizzateig in 4 gleichgroße Stücke teilen und jeweils rund ausrollen. Alternativ können damit auch zwei rechteckige Backbleche belegt werden. Gleichmäßig mit der Sahne-Mischung bestreichen und großzügig mit Zwiebelringen bestreuen.

Im Ofen so lange backen, bis der Teig eine leichte Bräunung annimmt. Anschließend herausnehmen, mit Rucola und Schinken belegen und sofort servieren.

Guten Appetit!

Für alle, die heute Abend den Grill anwerfen wollen, habe ich noch einen Spezialtipp: Selbstgemachte Kräuterbutter mit frischem Bärlauch. Extrem simpel, preiswert und geschmacklich schlägt sie jede Supermarkt-Kräuterbutter um Längen. Unbedingt ausprobieren!

Zutaten (für 4-6 Personen):

  • 150 g Butter oder Margarine, wer mag auch fettreduziert
  • 100 g frischen Bärlauch
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Die Bärlauchblätter waschen und trockenschleudern. Die Stiele abbrechen und die Blätter in Streifen schneiden. Zusammen mit der Butter und dem Zitronensaft in ein Gefäß geben und so  lange mit dem Pürierstab bearbeiten bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, nochmals durchmixen und mit einem Stück Brot genießen.

Happy BBQ!

Ende letzten Jahres habe ich mit zwei Freunden einen kleinen Wochenend-Trip nach Stockholm gemacht. Da wir die Stadt bei unserem Roadtrip im August letzten Jahres nur unzureichend erkundet hatten, wollten wir dies unbedingt nachholen. In unserem Reiseführer wurde für den Mittagssnack eine kleine Imbissbude an der U-Bahn Station Slussen empfohlen, an welcher es den wohl besten Strömming (eine etwas kleinere Art Hering) in Stockholm geben sollte. Und tatsächlich hat sie die kleine, unscheinbare Bude als Quelle ausgezeichneter Küche erwiesen. Als ich dann letzte Woche auf dem Wochenmarkt ein paar frische Heringsfilets fand, musste ich undbedingt versuchen, das Rezept nachzuempfinden.

Zutaten (für 4 Schweden-Fans):

  • 4 Herings-Filets
  • 4 Scheiben Vollkornbrot nach Geschmack
  • 1 Rote Zwiebel
  • 1/2 Bund Dill
  • 4 EL Dijon-Senf
  • 2 EL  flüssiger Honig
  • 1 Ei
  • 4 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • Salz & Pfeffer
  • etwas Roggenmehl

Zubereitung:

Die Heringsfilets waschen und trocken tupfen. Eventuell noch einige harte Gräten entfernen. Senf, Honig, Öl und Ei in ein Pürierbehältnis geben und mit dem Pürierstab zu einer Art Mayonaise verarbeiten. Nach Geschmack etwas Dill hacken und in die Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zwiebel in feine Streifen schneiden.

Die Heringsfilets auf der Innenseite mit etwas Sauce bestreichen, zusammenklappen und in Roggenmehl wälzen.

Eine Pfanne heiß werden lassen und die Heringe darin anbraten bis sie eine schöne, braune Kruste bekommen haben. Anschließend in der Mitte durchschneiden.

Die Brotscheiben evtl. toasten, mit etwas Sauce bestreichen und mit den gebratenen Heringsfilets belegen. Eine gute Portion rote Ziebeln darüber geben und mit etwas Dill garnieren.

Smaklig måltid!

Das Original aus Stockholm:

Die Fälschung aus Emden:

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