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Bisher habe ich in meiner Kochlaufbahn noch nicht viel mit Salbei gearbeitet – als ich bei Chefkoch.de jedoch etwas von Gnocchi in Salbeibutter las, wusste ich sofort dass ich dieses Rezept einmal ausprobierten muss. So einfach, schnell und preiswert und dazu mit vielen frischen Kräutern, besser geht es kaum. ;)

Meine Intuition hat mich nicht getäuscht, das Essen war sehr lecker. Auch meine Abwandlung mit den Baconstreifen ist eine wundervolle Ergänzung zum Rest. Jedoch noch ein Tipp von mir: frischer Salbei schmeckt sehr intensiv, daher lieber etwas vorsichtiger damit sein.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 2 Packungen Gnocchi
  • 10 Salbeiblätter
  • 8-12 Scheiben Bacon
  • Butter
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und die Gnocchi darin nach Packungsanweisung kochen. Inzwischen die Salbeiblätter waschen und in Streifen schneiden. Eine Pfanne erhitzen und den Bacon darin anbraten bis er knusprig ist. Alternativ lässt sich dieser Schritt auch in einer Mikrowelle erledigen.

Wenn die Gnocchi gar sind, abschöpfen und gut abtropfen lassen. In einer zweiten Pfanne ein Stück Butter schmelzen und die Salbeiblätter hineingeben. Die gut abgetropften Gnocchi dazu geben und alles schwenken bis die Gnocchi gleichmäßig mit Butter und Salbei vermengt sind.

Zusammen mit dem Bacon servieren.

salbeignocchi

Habt ihr schon einmal Kartoffeln mit Zitrone kombiniert? Nein? Ich bis vor ein paar Tagen auch noch nicht. Und inzwischen kann ich behaupten, dass mir vorher wirklich etwas entgangen ist!

Das folgende Rezept ist perfekt geeigenet als Snack an einem warmen Sommerabend oder auch immer dann, wenn nicht viel Zeit zum Kochen vorhanden ist. :)

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1,5 kg Bio-Kartoffeln
  • 3 Bio-Zitronen
  • 2 Schalen Quark
  • 1 Bund Basilikum
  • Olivenöl
  • grobes Meersalz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln gut waschen und in kleine Spalten (Wedges) schneiden. In eine Schale einen guten Schuss Olivenöl geben und den Saft einer halben Zitrone dazu geben. Anschließend die Kartoffelwedges dazu geben, großzügig mit Salz & Pfeffer würzen und alles miteinander vermengen. Alles marinieren lassen und den Ofen auf 200° vorheizen, während der Quark zubereitet wird.

Quark in eine Schüssel geben und mit dem Saft einer halben Zitrone verrühren. Die Basilikum-Blätter grob hacken und ebenfalls mit dem Quark verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

Die Kartoffelwedges über ein Backblech verteilen, in Spalten geschnittene Zitronen dazwischen legen und alles für 45-60 min in den vorgeheizten Backofen schieben (mittlere Schiene).

Variante: In die Marinade für die Kartoffeln noch etwas Currypulver geben.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

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Einige werden vielleicht gemerkt haben, dass die Anzahl der Blogeinträge in den letzten Wochen stark nachgelassen hat. Das ganze hat die folgende Bewandnis. Wie einige wissen, studiere ich im 4. Semester Maschinenbau & Design an der Fachhochschule Emden.

Gemeinsam mit einigen Kommilitonen habe ich mich vor ein paar Monaten bei einem Wettbewerb angemeldet, der regelmäßig von der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) in Hildesheim ausgetragen wird – das Akkuschrauberrennen. Hierbei geht es darum ein Fahrzeug zu bauen, das min. eine Person transportieren kann und ausschließlich mit zwei handelsüblichen Bosch Akkuschraubern angetrieben wird. Mit diesen Fahrzeugen wird dann in Hildesheim ein Rennen ausgetragen. Unser Teamname: Windstärke 18V.

Vor gut 2 1/2 Monaten begannen wir damit, erste Skizzen anzufertigen und ein Konzept für das Fahrzeug auf die Beine zu stellen. Nach einigem hin und her entschieden wir uns, eine Art dreirädriges Liegerad zu bauen. Weitere 3-4 Wochen vergingen damit, ein 3D-Modell zu erstellen und die Konstruktionsdetails auszuarbeiten. Dann konnte es endlich in die Werkstatt gehen und es wurden die ersten Alurohre zusammengeschweißt. Zudem entschieden wir uns, eine Carbon-Sitzschale selbst anzufertigen. Bis zur ersten Probefahrt gingen weitere 4 Wochen ins Land. Weiter ging es damit, Kinderkrankheiten zu beseitigen und das Gefährt optisch weiter aufzuwerten. So legten wir beispielsweise für eine schönere Optik sämtliche Brems- und Gasleitungen durch die Rohre des Rahmens und ließen den Rahmen in grellem grün lackieren.

Am Samstag, dem 06.06. war es dann so weit und wir trafen in der Sparkassenarena in Hildesheim auf die Konkurrenten aus ganz Deutschland. Renommierte Hochschulen wie Pforzheim, Wiesbaden, Hannover, Hamburg und natürlich Hildesheim waren angetreten um sich mit uns zu messen.

Der Parcours beschrieb eine 150 m lange Acht, incl. Steilkurve, die pro Rennen 2-3 mal durchfahren werden musste. Jeweils zwei Teams mussten gegeneinander fahren. Gestartet wurde von einer 1m hohen Rampe.

Schon in den Vorrunden wurde klar, dass wir ein absolut konkurrenzfähriges Fahrzeug auf die Beine gestellt hatten, denn die beiden ersten Rennen gewonnen wir mit großem Vorsprung. Auch das Viertel- und Halbfinale waren kein Problem und sogar das Gastteam aus Ungarn, das mit der doppelten Anzahl Akkuschrauber fuhr, besiegten wir im Duell.

Erst im Finale wurde es wirklich knapp. Das Team Bora Bora aus Wiesbaden war ein harter Gegner. Nur mit knapper Not und einer halben Sekunde Vorsprung rettete ich unser Fahrzeug über die Ziellinie – der Tag war perfekt.

Das Medieninteresse an der Veranstaltung war erstaunlich hoch, es erschienen Artikel in den meisten Tageszeitungen und auch im Fernsehen und in Online-Medien gab es auf die Veranstaltung ein großes Echo. Im folgenden möchte ich euch eine kleine Linksammlung zu TV- und Radioberichten bereitstellen:

TV: ZDF, RTL Regional, Spiegel Online, NDR

Radio: Radio1 Berlin

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Ich denke, dass ich in nächster Zeit wieder etwas häufiger bloggen werde, jedoch kommt der Prüfungszeitraum in großen Schritten näher. Ich werde trotzdem versuchen wieder regelmäßiger zu schreiben. :)

Coq au Vin

Mein Mitbewohner Hauke ist ebenfalls begeisterter Hobbykoch. Wenn ich bis spät Abends in der FH bin oder einmal keine Lust habe zu kochen, übernimmt er dann meistens die Pflicht.

Vor einigen Wochen bin ich in den Genuss meines (längst überfälligen) Geburstagsessens zu kommen, eines abolut fantastischen Coq au Vin. Auf diesem Wege noch einmal vielen Dank dafür!

Da ich nicht ander Zubereitung beteiligt war, gibt es diesmal nur ein Foto, aber bei Chefkoch.de sind jede Menge Rezepte zu finden.

coqauvin

Experiment geglückt! Statt wie in der klassischen Variante mit Hähnchenbrust, lässt sich der Caesar’s Salad auch hervorragend mit einem gebratenen Thunfischfilet ergänzen.  Und da Thunfisch und Kapern eine unschlagbare Kombination darstellen habe ich dem Dressing noch einige der kleinen, grünen Knospen hinzugefügt.

thunfischsalad

Heute gebe ich die Rezepte für meine 2 liebsten und super schnellen Salat-Dressings preis um die Kitchen Basics Kategorie mit etwas Leben zu füllen. Das ist einmal ein Dressing auf der Basis von Balsamico-Essig und eines auf der Basis von Zitronensaft.

Für das Mischen der Dressings verwende ich in der Regel einen kleinen, zylindrischen Tuppertopf zum Schütteln.

Balsamico-Olivenöl Dressing:

In ein kleines, verschließbares Gefäß, je nach Größe des Salats, 4-6 Esslöffel Balsamico-Essig geben. Anschließend mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, verschließen und gut schütteln.

Nun einen gleich großen Anteil Olivenöl dazu geben und kurz bevor das Dressing über den Salat gegeben wird noch einmal gut durchschütteln.

Serviertipp:

Eine reife Avocado halbieren und den Kern entfernen. Die entstandene Vertiefung mit fein gewürfelten Ziebeln füllen und anschließend das fertige Dressing hinein geben. Das Fruchtfleisch der Avocado kann gemeinsam mit etwas Dressing/Zwiebeln mit einem Teelöffel heraus gelöffelt werden.

avocado

Zitronensaft-Olivenöl-Dressing:

Den Saft einer Zitrone in ein kleines, verschließbares Gefäß geben und mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Das Gefäß verschließen und gut durchschütteln bis sich das Salz im Zitronensaft gelöst hat. Anschließend einen gleichen Teil Olivenöl dazu geben und vor dem Servieren ein weiteres Mal gut schütteln.

Serviertipp:

Einen großen Sommersalat mit Tomaten, Kopfsalat, Gurke, Paprika und Schafs-Feta mit dem Dressing ergänzen.

Ich gehöre zu den Menschen die immer relativ spontan entscheiden, was sie kochen und demnach selten für mehrere Tage einkaufen. Der große Vorteil dabei ist: wenn man vergisst für das Essen an einen Sonntag oder Feiertag einzukaufen, so enstehen manchmal die interessantesten und ungewöhnlichsten Gerichte. Genau so ist es mir heute passiert, als ich spontan aus vorhandenen Lebensmitteln ein Abendessen zaubern musste.

Trotz anfänglicher Skepsis ist vor allem die Kombination von Tomate und Minze eine erstaunlich gute Geschmackskomposition und auch die Rosmarin-Polenta wusste voll und ganz zu überzeugen.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 250 g Polenta (Maisgries)
  • 500 ml Milch
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 500 g reife Tomaten
  • 1/2 Zwiebel
  • Gouda oder Käse nach Wahl, gerieben
  • etwas Parmesan
  • etwas frische Minze
  • Rosmarin, getrocknet
  • Olivenöl
  • Zucker
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Die Milch und die Gemüsebrühe in einem Topf zum erhitzen und langsam und unter ständigem Rühren die Polenta zugeben. Wenn die Polenta anfängt zu quellen, den Parmesan und die Butter unterheben. So lange die Polenta noch warm und cremig ist, auf ein Backblech mit Backpapier geben und zu einer 1-2 cm dicken Schicht verstreichen. Das Backblech beiseite stellen und erkalten lassen.

Die Salsa wie in diesem Rezept zubereiten, jedoch den Koriander durch die Minze ersetzen und den Knoblauch weg lassen.

Wenn die Polenta kalt geworden ist mit geriebenem Käse bestreuen und bei Oberhitze kurz im Backofen gratinieren. Anschließend in kleine Dreiecke schneiden und auf der Unterseite kurz in einer heißen Pfanne anbraten.

Alles einem Teller anrichten und servieren.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

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Himmlisches Lachs-Tatar

Bereits vor einigen Wochen bin ich im Nachbarblog delicious:days über ein Rezept für ein Lachs-Tatar gestolpert, das sofort meine Aufmerksamkeit erregt hat. Nachdem ich am Samstag auf dem Emder Wochenmarkt ein schönes Stück Lachsfilet erworben hatte, musste ich es natürlich gleich testen. Eines vorweg: Die Gäste (jedenfalls diejenigen, welche etwas für rohen Fisch übrig haben) waren begeistert.

Das Rezept stammt wie bereits erwähnt von delicious:days, ich habe nur statt der Schalotte eine Frühlingszwiebel verwendet.
Das Ganze ist als Vorspeise zu verstehen und passt wunderbar zu einer Scheibe Ciabatta.

Zutaten (für 4 Liebhaber von rohem Fisch):

  • 250 g frischen Lachs, Sushi-Qualität
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • hochwertiges Olivenöl
  • Meersalz & schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Den Lachs für ca. 15 min in ein Gefrierfach legen, so lässt er sich besser schneiden. Währenddessen die Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden.

Den Lachs aus dem Kühlschrank nehmen und in feine Würfel von max. 1 cm Kantenlänge schneiden. Die Lachwürfel mit etwas Olivenöl vermengen bis sie gleichmäßig mit Öl bedeckt sind.

Die Zitrone unter heißem Wasser abwaschen, trocknen und etwas von der Schale abreiben. Die Zitronenschale und die Frühlingszwiebeln zu den Lachswürfeln geben und gut mischen. Das Tatar mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Direkt vor dem Servieren noch einen Spritzer Zitronensaft dazu geben und ggf. mit einigen frischen Kräutern dekorieren.

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Chicken & Rice

Hinter dem simplen Namen steckt ein leckeres, Afrikanisch inspiriertes Gericht, das vor allem durch die Kombination von Kokos mit Curry, Paprika und fruchtigen Noten überzeugen kann.

Die Zubereitung ist zudem sehr schnell und unkompliziert. Wer keine Zeit hat, das Fleisch zu marinieren kann die Marinade auch gleich zusammen mit der Kokosmilch zum Hähnchenfleisch geben.

Traditionell wird das Gericht sehr scharf gegessen, weniger chiliaffine Köche können die Menge an Chili auf ein für sie verträgliches Maß reduzieren. In dem Fall lieber vorsichtig würzen und bei Tisch etwas Chilipulver oder frische, gehackte Chili dazu reichen.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • 200 ml Orangensaft mit Fruchtfleisch
  • 5 EL Sojasauce
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Paprikaschote (rot)
  • 1-2 frische Chilischoten
  • Paprikapulver
  • Currypulver
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Am besten einige Stunden vor dem Essen das Hähnchenbrustfilet marinieren. Das Filet dafür in Streifen schneiden und im Kühlschrank in einer Marinade aus Orangensaft, Sojasauce und einer gepressten Knoblauchzehe einlegen.

Vor dem Anbraten das Fleisch aus der Marinade nehmen und gut abtropfen lassen, die Marinade in einem Behältnis auffangen. Während das Fleisch abtropft, die Paprika in mundgerechte Stücke schneiden, eine Zwiebel würfeln und die Chilis fein hacken. Gegebenenfalls vorher die Kerne der Chilis entfernen.

Wenn das Fleisch abgetropft ist, mit viel Paprikapulver und etwas Currypulver würzen. Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Anschließend das gewürzte Hähnchenfilet dazu geben und rundum gut anbraten. Die Paprika und Chilis dazu geben und mit der Kokosmilch und der aufgefangenen Marinade ablöschen. Alles noch einige Minuten köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Curry abschmecken.

Dazu Basmati- oder Naturkornreis reichen.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

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Caesar’s Salad

Was ist bei dem tollen Frühlingswetter schöner, als zum Abendessen einen großen, leckeren Salat zu machen? Besonders gerne esse ich als Hauptgericht einen Caesars Salad mit gebratener Hähnchenbrust und Ciabatta als Beilage.

Das tolle Rezept nach welchem ich den Salat zubereitet habe findet Ihr auf meinem Nachbarblog buntcooking. Als Abwandlung habe ich lediglich verschiedene Blattsalate (Eisbergsalat, Eichblattsalat und Feldsalat) gemischt. Die Croutons habe ich aus geröstetem Vollkorntoast hergestellt.

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