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Und schon ist es wieder vorbei, das Jahr 2011. Und damit mein erstes Silvester in Berlin – und es war großartig! Dank meiner Freundin Katharina, die mich fürs Couchsurfing begeistert hat, hatte ich neben meinen besten Freunden Andi & Rosa noch zwei nette Mädels aus Russland (Anastasia und Inessa) und den Franzosen Gauthier zu Besuch. Wir hatten einen wundervollen Abend zusammen, wärend dessen ich auch noch überraschenderweise festgestellt habe, dass meine Kommilitonen Marielle in Kürze einige Straßen weiter wohnen wird, mit der ich während des Studiums viel gemeinsam gekocht habe. Wie heißt es so schön? Die Welt ist klein…

Nach dem vielen Weihnachts- und Silvesteressen in letzter Zeit bin ich froh, jetzt einmal wieder etwas auf den kulinarischen Boden zurück zu kommen. Und was bietet sich da eher an als ein schönes Nudelrezept? Einfach, lecker und wahnsinnig schnell zubereitet.

Zutaten (für 4 Personen:

  • 500 g Toriglioni oder Penne
  • 1 Handvoll Walnüsse (10-12 Stück)
  • 200 g Rucola
  • 100 g Parmesan
  • 2 Knoblauchzehen
  • 10 getrocknete Tomaten, in Öl oder trocken
  • 200 g Roastbeef oder Entrecôte
  • Olivenöl
  • Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser erhitzen und die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.

Während die Nudeln kochen das Pesto zubereiten. Dafür die Knoblauchzehen schälen, den Rucola waschen und trockenschleudern und den Parmesan in grobe Stücke zerteilen. Knoblauch, Rucola,Parmesan, einen guten Schuss Olivenöl (ca. 5 Esslöffel), den Saft einer halben Zitrone und die Walnüsse mit einem Standmixer oder dem Pürierstab zu einem schönen Pesto verarbeiten. Mit reichlich Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Roastbeef und die getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden. Falls es getrocknete Tomaten in Öl sind, vorher das Öl abgießen mit mit Küchenkrepp trocken tupfen. Wenn die Nudeln fast gar sind das Roastbeef von allen Seiten in etwas Olivenöl scharf anbraten. Nicht zu lange, damit es noch schön saftig bleibt. Nach ca. 1 Minute die getrockneten Tomaten dazu geben, die Hitze reduzieren und weitere 30-60 Sekunden braten. Während dessen die Nudeln abgießen und sofort mit in die Pfanne geben. Das Pesto darauf verteilen, kurz durchschwenken und sofort heiß servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Einer der angenehmen Vorteile daran einen Foodblog zu betreiben ist, dass oftmals Firmen an einen herantreten die bereit sind eines Ihrer Produkte gegen einen Testbericht von diesem einzutauschen. Genau dies ist mir einmalmal wieder vor ein einigen Wochen passiert. Ein Herr von der Firma Harecker bat mich einen Testbericht über eine ihrer Pfannen zu schreiben. In meiner neuen WG sind vernünftige Pfannen ziemlich rar, daher musste ich nicht lange überlegen um zuzustimmen.

Als Testobjekt wurde mir die Viereckpfanne zur Verfügung gestellt.
Die Pfanne ist aus dickwandigem Aluminium-Druckguss, hat eine nahezu viereckige Grundfläche von 28 x 28 cm und eine Höhe von 9 cm. Trotz der viereckigen Grundfläche ist sie auf der Unterseite mit einer runden, plangedrehten Fläche versehen um optimal auf gängige Herdplatten zu passen. Beidseitig sind zwei ofenfeste Griffe angebracht die einen guten Halt ermöglichen. Die Pfanne ist mit einer Keramik-Hartgrundversiegelung versehen die gute Anti-Hafteigenschaften besitzt und dabei auch noch recht kratzfest ist.  Die Pfanne wird mit einem passenden Glasdeckel geliefert, der mit einer verstellbaren Entlüftungsfunktion im Knauf versehen ist. Die Pfanne ist für alle Herdarten außer Induktion geeignet, allerdings gibt es gegen Aufpreis auch ein Modell mit Eisenkern für den Einsatz auf Induktionskochfelder.

Beim ersten Gebrauch fiel mir als erstes auf, dass die Pfanne längere Zeit braucht um auf Temperatur zu kommen als meine bisherigen Pfannen. Diese Eigenschaft ist der großen Materialstärke geschuldet und hat den Vorteil dass die Pfanne sehr gut Hitze speichert. Auch die Hitzeverteilung macht einen guten Eindruck, da das dickwandige Aluminium die Wärme sehr gut leitet.

Die Keramik-Beschichtung ist erstaunlich gut. In wie vielen Teflonpfannen habe ich schon tiefe Kratzer gesehen, weil jemand versehentlich mit einer Gabel darin umgerührt hat? Obwohl ich mehrere Male bewusst mit einer Metallgabel auf dem Boden der Pfanne gekratzt habe ist noch kein einziger Kratzer zu sehen. Auch die Antihafteigenschaften stehen meiner Meinung nach einer Teflonbeschichtung in nichts nach.

Die Form der Pfanne hat sich als extrem praktisch erwiesen. In den meisten Fällen lässt sich erheblich mehr Bratgut in der Pfanne unterbringen als bei runden Pfannen mit vergleichbarer Grundfläche.

Die Hitzebeständigkeit im Ofen habe ich bisher noch nicht getestet, aber ich bin mir sicher dass ich auch in dem Bereich nicht enttäuscht werde.

Fazit: Mit einem Preis von regulär 95 € (derzeit im Harecker-Shop für 69 € erhältlich) ist die Pfanne sicher nicht billig. Ich würde mir bei einer anstehenden Neuanschaffung jedoch gut überlegen eine Pfanne von Harecker zu kaufen, da sie mich in sämtlichen wichtigen Eigenschaften überzeugt hat.a

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen, aber trotz Exmatrikulation soll mein Blog natürlich weiterhin bestehen bleiben. Aber immer schön der Reihe nach…

Nach 8 Semestern Studium an der Hochschule Emden/Leer habe ich endlich meinen Bachelor Abschluss erhalten und darf mich in Zukunft Ingenieur, oder auf Neudeutsch Bachelor of Engineering nennen. Meine Bachelorarbeit mit dem Titel “Entwicklung von Kernkomponenten eines E-Bikes und Strukturanalyse zur Betriebsfestigkeit” habe ich in Zusammenarbeit mit der Firma Grace GmbH & Co KG in Berlin durchgeführt. Das E-Bike mit dem ich mich in meiner Arbeit beschäftigt habe wird ab dem 2. Quartal 2012 unter dem Namen Smart E-Bike zu kaufen sein… ihr dürft gespannt sein!

Nach der Bachelorarbeit bin ich auch gleich von Grace für die weitere Produktentwicklung eingestellt worden, was einen Umzug in unsere Bundeshauptstadt mit sich gebracht hat. Jetzt wohne ich mit meinen beiden Mitbewohnern Marika und Andreas in einer schönen, großen Altbauwohnung in Berlin-Schöneberg. Leider ist die Wohnung – und  im Speziellen die Küche – noch sehr spärlich ausgestattet, aber wir arbeiten daran… :)

So, genug gequatscht – kommen wir zum eigentlichen Thema. Durch die bereits erwähnte spärliche Küchenausstattung bin ich derzeit gezwungen mich auf relativ simple Gerichte zu beschränken. Gut, dass simpel nicht gleichbedeutend mit langweilig ist! Das folgende Rezept kam mir gestern Abend spontan in den Sinn und hat mich absolut überzeugt.

Zutaten: (für 2 Personen als Hauptgericht, für 4 Personen als Vorspeise)

  • 2 mittelgroße Auberginen
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100g Parmesan am Stück
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Aufback-Ciabatta

Zubereitung:

Das Ciabatta und Scheiben schneiden und im Ofen leicht aufrösten.

In der Zwischenzeit die Knoblauchzehen schälen, die Petersilie pflücken, waschen und abtrocknen und beides auf einem Schneidebrett hacken.

Den Parmesan in dünne Scheiben schneiden und anschließend mit den Fingern in grobe Stücke zerbrechen.

Die Auberginen in ca. 8-10 mm dicke Scheiben schneiden. In einer Pfanne ca. 1-2 TL Olivenöl auf  erhitzen und so viel Auberginenscheiben wie hineinpassen auf mittlerer Hitze anbraten. Die Auberginenscheiben dabei gut durchschwenken damit sich das Öl gleichmäßig darin verteilt. Nach 2-3 Minuten alle Auberginenscheiben umdrehen und weitere 1-2 TL Öl dazu geben. Wieder durchschwenken und 2-3 Minuten anbraten. Am Schluss alle Scheiben noch einmal wenden, salzen und pfeffern und nach einer weiteren Minute herausnehmen. Den Vorgang so lange wiederholen bis alle Scheiben gegart sind. Die fertigen Scheiben eventuell im Ofen mit Alufolie bedeckt warmhalten. Wenn die Grill-Saison beginnt können die Auberginen auch hervorragend über Holzkohle gegart werden.

Jede Ciabatta-Scheibe mit 1-2 Scheiben Aubergine belegen, etwas von der Petersilien-Knoblauch-Mischung darüber geben und zum Abschluss mit einigen Parmesanbröseln bestreuen.

Guten Appetit!

P.S. Mein Rezept Avocado-Burger mit gegrillter Hähnchenbrust und Limetten-Sauce ist im neuen SCHEISSE, WAS KOCHE ICH HEUTE? Kochbuch veröffentlicht worden. Braucht noch jemand ein Weihnachtsgeschenk…? :)

Hallo liebe Leser! Mein letzter Eintrag ist schon wieder etwas länger her, daher gibt es an dieser Stelle mal wieder eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Zeit. :)

Derzeit schreibe ich die letzten Zeilen meiner Bachelorarbeit und werde damit in Kürze offiziell den Status “Student” verlieren. Mein Blog wird natürlich weiterhin – unter dem alten Namen – bestehen bleiben. Geplant ist bisher, dass ich bis zum Sommer nächsten Jahres weiterhin bei Grace arbeite, der Firma bei der ich auch meine BA schreibe. Anschließend möchte ich gerne für zwei Jahre nach Göteborg/Schweden ziehen um dort meinen Master of Science in “Product Development” zu machen.

Aber nun zurück zum Thema:

Das sogenannte No-Knead-Bread, ursprünglich ersonnen vom New Yorker Bäcker Jim Lahey, geistert ja schon länger durch die Food-Blogs dieser Welt. Die meisten Varianten werden allerdings mit Weißmehl gebacken. Als Anhänger von Vollkornbrot habe ich daher etwas experimentiert und bin zu einem tollen Rezept gekommen, das nicht nur extrem simpel ist, sondern auch mit minimalem Zeitaufwand zu erledigen ist – gutes Timing vorausgesetzt.

Das besondere am No-Knead-Bread ist, dass der Brotteig nicht geknetet wird, sehr lange gehen muss und mit einem Minimum an Hefe auskommt. Wer die Geduld hat, den Brotteig bereits am Vortag anzusetzen wird mit einem fantastischen Geschack belohnt, den man auch bei gutem Brot aus der Bäckerei selten findet.

Zutaten:

  • 400 g Dinkelmehl
  • 400 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 600 ml Wasser
  • 1/2 TL Trockenhefe
  • 1 1/2 TL Salz
  • 100 g Walnüsse

Zubereitung:

Die beiden Mehlsorten, die Hefe und das Salz in eine große Schüssel geben und mit einem Schneebesen o.Ä. gut vermischen. Die Walnüsse grob hacken und ebenfalls unter das Mehl mischen. Das Wasser zum Mehl Schüssel gießen und miteinander verrühren. Es entsteht ein relativ flüssiger Teig.

Die Schüssel gut abdecken (z.B. mit Frischhaltefolie) und den Teig an einem nicht zu kalten Ort 18-20 Stunden gehen lassen.

Nach den 18 Stunden den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 2x “falten”. Der Teig sollte lange Fäden ziehen. Anschließend auf ein Stück Backpapier oder Dauerbackfolie geben, die Oberseite mit Mehl bestreuen und mit einem Küchentuch abdecken. Den Teig weitere 1-2 Stunden gehen lassen.

20 min vor Ablauf der 1-2 Stunden den Ofen auf 250° vorheizen und einen Bräter oder eine Auflaufform mit dicht schließendem Deckel hinein stellen. Die Form muss groß genug sein um den Teig aufzunehmen. Bitte beachten, dass der Teig noch um 50-100% an Volumen zulegt! Nach 20 min sind Ofen und Bräter gut vorgeheizt. Jetzt den Bräter aus dem Ofen nehmen und den Teig mitsamt des Backpapiers hinein heben. Vorsicht, nicht verbrennen! Den Deckel zurück auf den Bräter setzen und für 30 min geschlossen in den Ofen stellen. Anschließend den Deckel herausnehmen und weitere 10-15 min mit offenem Deckel backen.

Das Brot aus dem Bräter nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen, so dass es von allen Seiten belüftet ist.

Nach 15-20 min (falls man es bei dem verführerischen Duft überhaupt so lange aushält) anschneiden und mit etwas gesalzener Butter oder mildem Käse genießen.

Ich muss gestehen: dem Essen aus der Mensa der Hochschule Emden-Leer konnte ich nie besonders viel abgewinnen. Die Gerichte auf dem Speiseplan hörten sich oft wirklich gut an, jedoch war die Umsetzung des Ganzen meistens nicht das, was ich mir unter gutem Essen vorstelle. Das Essen wurde oft mehrere Stunden warmgehalten, war mit seinem erstaunlichen Fettgehalt oftmals nicht besonders zuträglich für die Figur und schmeckte meistens relativ fad. Natürlich verstehe ich, dass ein Essen für 3 € aus der Mensa nicht mit einem Gericht in einem guten Restaurant zu vergleichen ist, aber ein Besuch in einer Mensa der Uni Frankfurt hat mir gezeigt, dass es durchaus besser geht. Dort wurde ein tolles, vegetarisches Wok-Gericht ständig frisch zubereitet und es schmeckte wirklich ausgezeichnet.

Eine tolle Aktion kommt nun von der Deutschen Telekom. Im Rahmen der Telekom Campus Cooking Tour reisen die beiden Köche Stefan Wiertz und Patrick Gebhardt durch 10 Mensen in ganz Deutschland und versuchen den dortigen Speiseplan etwas aufzupeppen. Den aktuellen Tourplan findet Ihr auf Facebook.

Im Namen der Campus Cooking Tour verlose ich hier im Blog ein WG-Dinner-Set im Wert von 100 €. Ein Bild davon findet Ihr am Ende des Beitrags.

Alles was ihr dazu tun müsst, ist euer Lieblingsgericht aus meinem Blog nachzukochen, ein Foto davon zu machen und  es (unter Nennung der Quelle) auf eurem Blog oder eurer Facebook-Seite veröffentlichen. Anschließend postet ihr den Link dazu hier in den Kommentaren. Unter allen Einsendungen entscheidet das Los!

Viel Spaß und viel Glück!

Wow! Ich habe wirklich schon viele verschiedene Varianten von Kartoffelsalat probiert, einschließlich der bei vielen Leuten so beliebten Fertig-Varianten aus dem Kühlregal. Und soweit ich mich erinnern kann hat mich noch keiner so sehr überzeugt wie dieser! Und das beste: er ist nicht nur extrem lecker, sondern auch preiswert und figurfreundlich! :)

Zutaten (für 4 Personen):

  • 800 g junge Bio-Kartoffeln
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 125 g Rucola
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 frische Chili
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Kalamata-Oliven (oder gleichwertig)
  • 1 Packung Schafs-Feta
  • 1 Packung italenische Kräuter (TK) oder – besser – frische Kräuter nach Belieben (z.B. Basilikum, Rosmarin, Thymian, Oregano, Salbei…)
  • Olivenöl
  • 5 EL Weißweinessig
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln gut putzen, große Exemplare halbieren, in einen Topf mit etwas Salzwasser geben und zum Kochen bringen. Wenn das Wasser zu kochen beginnt, die Hitze auf ca. die Hälfte verringern.

Die Frühlingszwiebeln waschen, das Grün eventuell etwas kürzen, in Ringe von 0,5 cm schneiden und in eine Schale geben. Den Knoblauch fein hacken oder pressen und mit in die Schale geben. Die Chili gegebenfalls entkernen, hacken und auch in die Schale geben. Falls frische Kräuter verwendet werden, diese putzen, hacken und ebenfalls dazu geben. Ansonsten die Packung TK-Kräuter verwenden. Die Zitrone waschen, die Schale abreiben und mit in die Kräuter-Mischung geben. Als letztes die Oliven abgießen, entkernen, grob hacken und hinein geben. Einen guten Schuss Olivenöl und den Essig, sowie den Saft der Zitrone dazu mischen. Alles kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn sich die Kartoffeln leicht mit einer Gabel einstechen lassen, abgießen und mit geöffnetem Deckel abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Rucola waschen und trockenschleudern. Den Schafs-Feta in kleine Stückchen zerbröckeln und beides in eine große Salatschüssel geben. Die kalten Kartoffeln in Scheiben oder mundgerechte Stücke schneiden und mit in die Schüssel geben. Die Kräuter-Mischung darüber geben, alles gut durchrühren und einige Minuten durchziehen lassen.

Guten Appetit!

Mein Musik-Tipp zum Kochen: Mando Diao – MTV Unplugged;  Above and Beyond

Bei bestem Sommer-Wetter in Hannover wurde die Frage nach dem Abendessen natürlich mit “na, Grillen!” beantwortet. Ein einfaches Kotelett oder eine Bratwurst? Nein – es sollte schon etwas  Besonderes sein. Das Ergebnis eines kleinen Supermarkt-Brainstormings hat alle Beteiligten so sehr überzeugt, dass ich es euch nicht vorenthalten will.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 4 kleine Hähnchenbrüste
  • 1 Avocado
  • 2 Limetten
  • 1 Becher Crème Fraîche
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2-3 Chilis
  • 4 gute Brötchen nach Wahl
  • einige Kirschtomaten
  • eine handvoll Salatblätter
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Die Hähnchenbrüste waschen, abtrocknen und auf der Oberseite vorsichtig etwas einschneiden.

Die Chilis und den Knoblauch hacken. Von den Limetten die Schale abreiben. Die Hälfte von Chili, Knoblauch und Limettenschale mit einem Schuss Olivenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und den Saft einer halben Limette dazu pressen. Alles gut verrühren, die Hähnchenbrüste von allen Seiten darin wenden und beseite stellen.

In der Zwischenzeit schon einmal den Grill anzünden.

Die restlichen Chilis, den Knoblauch und die Limettenschale mit der Crème Fraîche verrühren. Den Saft einer halben Limette dazu pressen, verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Tomaten in Scheiben schneiden. Die Avocado vorsichtig von Kern & Schale befreien und in Streifen schneiden. Den Salat putzen und waschen.

Die Hähnchenbrüste am dem Grill von beiden Seiten grillen bis sie vollständig durchgegart und von außen leicht gebräunt sind.

Alle Zutaten zu einem Burger kombinieren und genießen!

Als Getränk passt dazu hervorragend ein Caipirinha, Mojito oder ein anderer Cocktail mit Limetten.

Auf der Suche nach einem neuen Spargel-Rezept? Ich habe da vielleicht etwas für euch! Das Rezept ist kinderleicht zuzubereiten, ist in 30 min auf dem Tisch und schmeckt wie Frühling im Mund! Unbedingt ausprobieren solange es noch schönen Spargel gibt!

Zutaten (für 2-3 Personen):

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 6 Eier
  • 50 g Parmesan am Stück
  • 1 Ciabatta-Brot zum Aufbacken
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Zwiebel
  • 2 Chili-Schoten
  • etwas Basilikum
  • etwas Schnittlauch
  • Salz & Pfeffer
  • etwas Zucker

Zubereitung:

Den grünen Spargel waschen und am unteren Ende ca. 2-3 cm abschneiden, je nachdem wie holzig er ist. Eventuell das untere Ende schälen, grüner Spargel ist da jedoch etwas toleranter als weißer. Anschließend die Spargelstangen in 2 cm lange Stücke schneiden. Die Zwiebel würfeln und die Chilischoten fein hacken.

Eine Pfanne mit etwas Olivenöl auf mittlere Hitze stellen, Spargel, Zwiebel und Chili hinein geben und ca. 5 min andünsten. Dabei regelmäßig durchschwenken. Am Schluss den Spargel mit einer Prise Zucker, sowie etwas Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 160° vorheizen.

Die Eier aufschlagen, den Parmesan reiben,  und beides in einer flachen Auflaufform gut miteinander vermengen. 1/4 des Ciabatta in dünne Scheiben schneiden, würfeln und unter die Eimasse mischen. Von 1/2 Zitrone die Schale abreiben und mit hinein geben. Den Spargel aus der Pfanne zu dem Ei geben, gut vermengen und alles im Ofen auf unterster Schiene ca. 10-15 min backen bis das Ei komplett gestockt ist.

Während dessen einige Halme Schnittlauch und eine Handvoll Basilikum-Blätter abpflücken und beides grob hacken. Wenn die Frittata fertig gebacken ist mit Basilikum und Schnittlauch bestreuen, noch einmal salzen & pfeffern und sofort servieren.

Als Beilage passt der Rest des Ciabatta-Brots gut dazu.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

P.S.: Sorry für die Bildqualität. Ich hatte meine Spiegelreflex grade nicht zur Hand. :)

Heute gibt es einmal ein ur-ostfriesisches Gericht -  klassisch und völlig unverändert.

Sobald im Winter der erste Frost kommt, erscheinen in den Supermärkten Nord-Westdeutschlands plötzlich große Kunststoffbeutel mit dem Aufdruck “Oldenburger Grünkohl”. Und irgendwie freut man sich schon jedes Mal auf den ersten Grünkohl im Jahr. Traditionell wird das Ganze mit einer ausgedehnten Boßeltour verknüpft – nicht ohne den obligatorischen Bollerwagen mit reichlich klarem Schnaps im Schlepptau. Anschließend wird der viele Schnaps dann in der jeweiligen Stammkneipe mit reichlich Grünkohl und fettiger Pinkelwurst verdünnt.

Den Teil mit dem Boßeln habe ich bisher immer ausgelassen, jedoch schmeckt es auch nach einem ausgedehnten Winterspaziergang fantastisch.

Für alle, die dieses Gericht einmal persönlich nachkochen wollen möchte ich hier das passende Rezept vorstellen.

Zutaten (für 4-5 halb erforene Boßel-Spieler):

  • 1,5 kg Oldenburger TK-Grünkohl
  • 8 Kohlpinkel, je nach Geschmack luftgetrocknet oder geräuchtert
  • 2 Zwiebeln
  • Gemüsebrühe, instant für 1 Liter Wasser
  • Hafergrütze
  • Butter
  • 500 g Kartoffeln, fest kochend

Zubereitung:

Die Zwiebeln würfeln und bei mittlerer Hitze in einem großen Topf (!) in etwas  Butter andünsten.

Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Packung mit dem Grünkohl öffnen und in den Topf geben. ~ 200 ml kochendes Wasser dazu geben und mit geschlossenem Deckel köcheln lassen bis der Grünkohl auf ca. 1/2 seines Volumens zusammen gefallen ist.

Die Gemüsebrühe in den Kohl geben und unterrühren. Die Kohlpinkel quer halbieren (so geben sie mehr Geschmack an den Kohl ab) und mit in den Grünkohl geben. Eine Handvoll Hafergrütze einstreuen und unterrühren. Den Deckel schließen und weiter köcheln lassen.

Während dessen die Kartoffeln putzen, bei zu stark unterschiedlichen Größen ggf. halbieren und bei starker Hitze in etwas gesalzenem Wasser dämpfen.

Wenn die Kartoffeln fertig sind, abgießen und zusammen mit dem Grünkohl servieren.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Wie schon so geschildert, entstehen bei mir viele interessante Rezeptideen aus der Not des leeren Kühlschrankes heraus. So geschehen auch vor einigen Tagen. Es ist schon 8 Uhr Abends, niemand hat mehr Lust einkaufen zu fahren – also mal schauen was der Vorratssschrank noch hergibt. Eine halbe Packung Instant-Couscous, einige Dosen Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch… warum nicht?

Das Ende der Geschichte: vor allem die Couscous-Taler waren eine fantastische Idee! Außen schön kross gebraten und innen saftig mit viel Käse-Aroma. Die wird es sicher in einer anderen Kombination – vielleicht Arabisch inspiriert? – wieder geben!

Zutaten (für 4 Personen):

Für die Couscous-Taler:

  • 250 g Instant-Couscous
  • 150 g mittelalten Gouda, Cheddar oder anderen Käse am Stück
  • 4 Eier
  • 1 frische Chili-Schote
  • Weizenmehl
  • Salz & Pfeffer

Für die Tomatensauce:

  • 500 g Dosentomaten
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL italienische Kräuter, getrocknet oder frisch
  • Olivenöl

Zubereitung:

Den Couscous nach Packungsanweisung garen und etwas abkühlen lassen.

Während dessen eine Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen, die Zwiebeln würfeln und den Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Beides kurz in der Pfanne anschwitzen und mit den Dosentomaten ablöschen. Sollten die Tomaten noch ganz sein, vorsichtig mit einem Kochlöffel in grobe Stücke zerteilen. Die italienischen Kräuter dazu geben und auf kleiner Stufe köcheln lassen.

Den Käse fein reiben oder im Mixer zerkleinern. Die Eier trennen und die Eigelbe aufbewahren. Die Chilischote entkernen und fein hacken. Alles mit dem Couscous vermengen und gut durchkneten. Nun nach und nach etwas Weizenmehl dazu geben bis es eine gut formbare, stabile Masse ergibt. Kleine Bälle von ca. 3 cm Durchmesser formen und anschließend etwas platt drücken. Eine weitere Pfanne mit Olivenöl erhitzen und die Couscous-Taler auf hoher Stufe von beiden Seiten anbraten bis sie goldbraun sind.

Sofort mit der Tomatensauce servieren und genießen. Guten Appetit!

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