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Am zweiten Weihnachtsfeiertag habe ich einmal wieder einen meiner aboluten Favoriten der Italienischen Küche zubereitet, einen wahnsinnig guten Lammbraten mit einer genialen Olivensauce. Dieses Rezept aus den Abruzzen stammt aus dem Kochbuch Die echte italienische Küche, das ich nicht nur wegen diesem Rezept jedem Freund der mediterranen Küche empfehlen kann.

Sehr wichtig bei diesem Rezept ist, dass wirklich gute Oliven verwendet werden. Besonders kann ich die Sorte Kalamata empfehlen. Diese Griechische Olivenart schmeckt wunderbar intensiv und fruchtig.

Zutaten (für 4 Liebhaber der Italienischen Küche):

  • frische Lammkeule, ca. 1,5 kg mit Knochen, entbeint ca. 1,3 kg
  • 150 g gute schwarze Oliven, z.B. Kalamata
  • 1-2 Bio-Zitronen
  • 1 Bund Oregano, zur Not getrocknet
  • 1/4 Liter Fleischbrühe
  • 1-2 getrocknete Birdeye-Chilis
  • Weizenmehl
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • evtl. einige frische Kräuter zum Füllen

Zubereitung:

Falls die Lammkeule noch nicht ausgelöst ist, muss zuerst der Knochen entfernt werden. Allen die damit Probleme haben, kann ich dieses Video von chefkoch.tv empfehlen, in dem Carsten Dohrs das Auslösen sehr gut erklärt. Anschließend kann die Lammkeule mit einigen frischen Kräutern gefüllt werden. Hier empfehlen sich z.B. Oregano, Salbei, Thymian oder Rosmarin und einige angedrückte Knoblauchzehen. Ich könnte mir auch etwas abgeriebene Zitronenschale vorstellen.

Anschließend muss der Lammbraten mit etwas Küchengarn gebunden werden. Auch hier hilft im Zweifelsfall das oben erwähnte Video. Nun die Lammkeule rundum mit etwas Mehl bestäuben und in Olivenöl anbraten. Hierbei aufpassen, dass das Olivenöl nicht zu heiß wird und verbrennt.

Wenn das Fleisch rundum angebräunt ist, mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Hälfte der Fleischbrühe ablöschen. Anschließend den Saft einer Zitrone dazu pressen. Alles 30 min zugedeckt schmoren lassen.

100 g Oliven entsteinen und klein hacken. Die Chilis im Mörser zerstoßen und beides zum Lamm geben. Die Hälfte der Oregano-Blättchen in den Topf streuen und den Rest der Brühe angießen.

Alles weitere 1,5 – 2 Stunden fertig schmoren lassen, bis das Fleisch zart und mürbe ist. Die restlichen Oliven als Ganzes einrühren. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und eventuell etwas binden. Das Küchengarn entfernen, den Braten in dünne Scheiben schneiden und servieren.

Dazu passt Ciabatta oder Bandnudeln, sowie ein guter trockener Rotwein.

Studentenfutter zum Mitnehmen

Wer nimmt schon seinen Laptop gerne mit in die Küche? Die wenigsten Leser, denke ich. Denn beim Kochen leidet (jedenfalls bei mir) zwangsläufig die Umgebung des Herdes mit.

Aus diesem Grunde gibt es ab heute eine Druckversion von jedem Rezept bei Studentenfutter. Unter jedem Blogeintrag steht ein Link, der dazu führt dass sich ein neues Fenster mit einer druckoptimierten Version des Rezepts öffnet. Diese Version ist frei von jeglichen Bannern und Grafiken, die Einleitung vor dem Rezept ist gekürzt und die Fotos lassen sich mit einem Klick auf selbige ausblenden.

Falls jemanden der technische Hintergrund interessiert: Ich habe hierfür das Wordpress-Plugin wp-print genommen und etwas modifiziert um die Funktion mit dem Ausblenden der Fotos zu realisieren. Bei genaueren Fragen, schreibt mir einen Kommentar unter diesen Blogeintrag oder eine Email.
Vielen Dank an meine Großmutter Inge, eine regelmäßige Leserin meines Blogs, die mich auf diesen eklatanten Mangel aufmerksam gemacht hat!

Ossobuco alla Cremolata

Ersteinmal möchte ich allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest wünschen.

Während der Weihnachtsfeiertage habe ich mir auch eine Weile Urlaub genommen und wohne während der Urlaubszeit mal wieder bei meinen Eltern. Durch die viele freie Zeit, die mir hier bleibt, komme ich natürlich auch wieder öfter zum Kochen. Auch das etwas größere Budget, das mir hier zur Verfügung steht, macht sich in den Rezepten bemerkbar. Eines dieser Rezepte möchte ich euch im Folgenden einmal vorstellen. Passend zur Jahreszeit mit viel Wurzelgemüse und anderen gut haltbaren Zutaten.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 4 Kalbs- oder Rinderbeinscheiben, ca. 3 cm dick, möglichst wenig Fettanteil
  • 300 g Möhren
  • 300 g Sellerie
  • 300 g frische Champignons
  • 3-4 Zwiebeln
  • 500 g geschälte Tomaten aus der Dose
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Bund Petersilie
  • 3 Zehen Knochblauch
  • 100 g Butter
  • 250 ml Weißwein, trocken
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2-4 getrocknete Birdeye-Chilis, je nach gewünschter Schärfe
  • Olivenöl
  • Weizenmehl
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Möhren, Zwiebeln und Sellerie in kleine Würfel schneiden. Die Beinscheiben abwaschen, trockentupfen und in etwas Weizenmehl wenden. Eventuell mit mit etwas Küchengarn umwickeln um zu verhindern, dass sie auseinanderfallen.

In einem Bräter oder einem großen Topf das Gemüse und die Lorbeerblätter in etwas Olivenöl anbraten. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Beinscheiben von beiden Seiten scharf anbraten, bis einige Röstaromen entstanden sind.

Das Fleisch nun zum Gemüse geben und alles mit dem Weißwein ablöschen. Die geschälten Tomaten grob zerstückeln und gemeinsam mit der Brühe in den Bräter geben. Zugedeckt bei schwacher Hitze köcheln lassen, bis sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lässt. Je nach Fleisch kann das  2-3 Stunden dauern.

Kurz vor Garende die Champignons würfeln und in den Bräter geben. Die Zitrone heiß abwaschen, in Scheiben schneiden und hacken. Auch die Petersilie, den Knoblauch und die Chilis fein hacken und alles in den Bräter geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles noch einmal gute 10 min köcheln lassen und servieren. Dazu passen Nudeln, Kartoffeln oder Ciabatta.

Kleiner Tipp: ruhig etwas mehr Soße machen und am nächsten Tag als Nudelsauce verwenden!

Viele Leser werden sich wahrscheinlich wundern, was an einer Couscous-Pfanne mörderisch sein soll. Mit dem ungewöhnlichen Titel hat es die folgende Bewandnis.

Vor ein paar Tagen fand ich in meinem Briefkasten eine Einladung zu einer Cluedo-Live-Party bei meinen Freunden in Hannover. Von Cluedo haben sicher die meisten schon einmal gehört. Dabei handelt es sich um ein Brettspiel, in dem es gilt, durch geschicktes Kombinieren von Hinweisen herauszufinden, wer der anwesenden Mitspieler einen Mord begangen hat. Bei Cluedo Live handelt es sich um eine Adaption des Brettspiels für Live-Rollenspiel, also quasi eine Art Improvisations-Theater ohne Zuschauer. In die Geschichte werden die Teilnehmer dabei von einem Erzähler von CD eingeführt. Und um das Ganze zu einem richtigen Krimi-Dinner zu machen gab es natürlich auch verschiedene Leckereien für alle Mitspieler. Ich war dabei für die Hauptspeise zuständig und entschloss mich für das folgende Rezept.

Zutaten (für 4 Hobby-Detektive):

  • 600 g Hähnchenbrustfilet
  • 2 gelbe Paprika
  • 2 Zwiebeln
  • 2 unbehandelte Zitronen
  • 250 g Instant-Couscous
  • 1 frische Chili
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 500 g Naturjoghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst kann die Joghurtsauce zubereitet werden, die später zum Couscous gereicht wird. Hierfür den Joghurt mit einer gepressten Knoblauchzehe, einer handvoll gehackter Petersilie und etwas Olivenöl vermengen. Die Schale einer Zitrone abreiben und die Zitrone auspressen. Die Chili entkernen und fein hacken. Chili, sowie Zitronenschale und -Saft zu dem Joghurt geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Paprika waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebeln abziehen und in grobe Stücke schneiden. Die Hähnchenbrust ebenfalls mundgerecht zerteilen. In einer schweren Pfanne (am besten eignet sich eine geschmiedete Eisenpfanne) etwas Öl erhitzen und die Hähnchenbust, Paprika und Zwiebeln scharf anbraten.

Währenddessen das Couscous nach Packungsangabe zubereiten. Nachdem es gequollen ist, die abgeriebene Schale der 2. Zitrone, sowie die restliche gehackte Petersilie unterheben.

Nachdem die Hähnchenbrust durchgegart ist, den Inhalt der Pfanne großzügig mit Salz und Pfeffer würzen und alles zusammen servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und viel Erfolg bei der Suche nach dem Mörder!

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Verdammt heiße Schokolade

Dieses Wochenende bin ich mal wieder bei meinen Eltern zu Besuch und habe nebenbei ein wenig in dem fantastischen Kochbuch Die skandinavische Küche geblättert. Dabei bin ich über ein Rezept für heiße Schokolade gestolpert, das in mir einen plötzlichen “muss ich kochen-Reflex” ausgelöst hat. Und weil das Ganze so unglaublich lecker war, gebe ich das Rezept natürlich sofort an meine geneigte Leserschaft weiter. :)

Zutaten (für 4 Schokoladenliebhaber):

  • 250 g gute Zartbitterschokolade (~70% Kakaoanteil)
  • 1 Liter Vollmilch
  • 2 EL feinen Zucker
  • 1 Messerspitze Vanillemark
  • 200 ml Schlagsahne

Zubereitung:

Die Schokolade in kleine Stücke zerbrechen und in einem flachen Topf auf kleinster Stufe schmelzen lassen. Nachdem die Schokolade vollständig geschmolzen ist, einen Schuss Milch dazu geben und gut unterrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Nach und nach weitere Milch dazu geben und verrühren, bis die Hälfte der Milch verbraucht ist. Den Zucker hinzu geben und unterrühren. Anschließend die restliche Milch in den Topf geben und erhitzen, jedoch nicht zum Kochen bringen. Währenddessen die Sahne schlagen, bis sie eine noch leicht flüssige Konsistenz erreicht hat.

Wenn die heiße Schokolade eine angenehme, noch trinkbare Temperatur erreicht hat, in Gläser füllen und etwas Sahne darauf geben. Eventuell mit etwas geriebener Schokolade garnieren. Sofort genießen.

Varianten:

Wer mag, kann auch noch einen kleinen Schuss braunen Rum dazu geben oder eine kleine Prise Chilipulver unter die Schokolade rühren.

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Der ultimative Selfmade-Döner

Wie vielleicht einige bemerkt haben, ist es schon eine Weile her, dass ich das letzte Rezept gebloggt habe.  Dies liegt hauptsächlich daran, dass ich mit 2 Freunden einen 2-wöchigen Roadtrip durch Schweden gemacht habe, abseits von jeglicher Zivilisation und abgeschnitten vom Internet. Es war übrigens absolut großartig, mehr dazu in den kommenden Tagen.

Des weiteren habe ich diese Woche mein Praxissemester bei dem Fahrradhersteller Nicolai angetreten. Wie oft ich in Zukunft zum bloggen kommen werde, lässt sich schwerlich sagen. Ich werde jedoch unbedingt versuchen, alle 1-2 Wochen ein Rezept zu posten. :)

Heute habe ich jedenfalls für meine Roadtrip-Mitreisenden ein Gericht gezaubert, das irgendwie vom Döner Kebab inspiriert, jedoch auch völlig anders ist. Das Lob “der beste Döner, den ich je gegessen habe” von Rosa ging jedenfalls runter wie Butter, ein Grund mehr euch das Rezept nicht vorzuenthalten. Viel Spaß damit!

Zutaten (für 3 hungrige Personen):

  • 500 g Rinderrouladen
  • 1 türkisches Fladenbrot
  • 1/2 Salatgurke
  • 125 g Rucola
  • 3-4 Kirschtomaten
  • 1 Schale Quark
  • 1 Packung Schafsfeta
  • Kalamata-Oliven
  • Knoblauch
  • Olivenöl
  • Zitronensaft
  • Paprika-Pulver
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Rinderroulladen in 1-2 cm breite und 4-5 cm lange Streifen schneiden. Anschließend mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprikapulver und anderen passenden Gewürzen eine Marinade herstellen und die Fleischstreifen darin einlegen.

Als nächstes kommt das obligatorische Tzaziki an die Reihe. Dafür den Quark mit einem guten Schuss Olivenöl und Zitronensaft und einer handvoll geraspelter Salatgurke vermengen. Nach Belieben gepressten/gehackten Knoblauch dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tomaten, die restliche Salatgurke, die Zwiebel und den Feta in Scheiben/Ringe/Würfel schneiden und in Schälchen anrichten. Den Rucola waschen und ebenfalls in eine Schale geben. Auch die Oliven, ggf. vorher entkernt,  in einer Schale anrichten.

Das Fladenbrot in 3 Teile (“Tortenstücke”) teilen und von innen so weit wie möglich einschneiden ohne den Rand zu durchtrennen. Das Ganze sollte eine Art  Tasche ergeben, die sich später mit den Zutaten füllen lässt. Anschließend die Brottaschen im Backofen kurz aufrösten.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen und rundum scharf abraten.

Anschließend kann jeder seinen “Döner” befüllen wie er mag. Der Rucola-Salat als Alternative zum “klassischen” Krautsalat gibt dem einfachen Gericht eine ganz neue Note. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

doner

Mein Standard-Repertoir an Nudelsoßen ist, wie mir aufgefallen ist, relativ überschaubar. Zeit, mal wieder etwas neues zu probieren! Inspiriert von einem Rezept bei Chefkoch, welches eine Tomatensoße beinhaltet, die völlig ohne Kochen auskommt, habe ich etwas experimentiert und ein Rezept erarbeitet, welches meine Standard-Repertoir garantiert um eine weitere Soße ergänzen wird. Die Zubereitungszeit ist minimal, der Preis absolut vertretbar und es ist einfach unglaublich lecker.
Unbedingt testen, solange es noch schöne, reife Kirschtomaten zu kaufen gibt!

Zutaten (für 4 Personen):
•    500 g gute Penne
•    500 g reife Kirschtomaten
•    ~200 g Parmesan am Stück
•    50 g Pinienkerne
•    1 Bio-Zitrone
•    1-2 frische Chilis
•    2 Knoblauchzehen
•    1 Handvoll Basilikum-Blätter
•    Olivenöl
•    Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Die Kirschtomaten waschen, abtrocken, je nach Größe halbieren oder vierteln und in eine Schüssel geben. Den Parmesan reiben und zu den Tomaten geben. Die Pinienkerne in einer heißen Pfanne ohne Fett rösten, bis sie rundum gebräunt sind. Die Zitrone gründlich mit heißem Wasser abwaschen und die Schale abreiben. Die Chilis in feine Ringe schneiden. Vorsicht, wer nicht so gerne scharf ist, sollte lieber etwas weniger nehmen oder sie ganz weg lassen. Die Basilikum-Blätter waschen und abtrocknen. Den Knoblauch in feine Würfel schneiden oder durch eine Knoblauchpresse drücken. Alles in die Schale mit den Tomaten geben, großzügig mit Salz & Pfeffer würzen, mit einem guten Schuss Olivenöl benetzen und gut miteinander vermengen. Wenn genug Zeit ist, kann alles noch einige Stunden zum marinieren stehen gelassen werden. Ansonsten kann es auch so weiter verarbeitet werden.

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen und anschließend das Wasser abgießen und nicht(!) abschrecken. Die Soße in die noch heißen Nudeln geben und alles gut miteinander vermengen. Den Topf mit einem Deckel verschließen und kurz warten bis sich die Soße erwärmt hat. Anschließend heiß servieren.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

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Vergangenes Wochenende war ich auf dem Deichbrand-Festival, welches dieses Jahr auf dem Gelände des Seeflughafens Cuxhaven/Nordholz stattgefunden hat.
Abgesehen davon, dass das Wetter hätte besser sein können und die Organisation stellenweise miserabel war, hatte ich ein großartiges Wochenende. Viele tolle Bands gesehen, nette Leute kennen gelernt und – zur Verwunderung aller Zeltnachbarn – eigentlich ganz gut gegessen.

Für die weniger Festivalerprobten unter euch: Der normale Festivalbesucher nimmt im Laufe des Festivals in der Regel hauptsächlich Bier, Dosenravioli, mehr Bier, Grillfleisch, noch mehr Bier, sowie Toastbrot mit Nutella und/oder Käse zu sich. Der Teil mit dem Bier ist in meinen Augen für ein Festival obligatorisch, aber mit dem “Essen” konnte ich mich noch nie so recht abfinden. Daher haben wir unsere Festivalausstattung dieses Mal um zwei Benzinkocher, einen gusseisernen Wok, ein Kochmesser, verschiedene Gewürze etc. ergänzt und einmal festival-kulinarisches Neuland betreten. Hat jemand von euch schon einmal Risotto mit Bier statt Weißwein abgelöscht…? Nein? Schmeckt gar nicht mal schlecht! ;)

Die folgenden Bilder sollen kurze Impressionen von unserem Wochenende geben. Viel Spaß damit!

deichbrand1

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Bisher habe ich in meiner Kochlaufbahn noch nicht viel mit Salbei gearbeitet – als ich bei Chefkoch.de jedoch etwas von Gnocchi in Salbeibutter las, wusste ich sofort dass ich dieses Rezept einmal ausprobierten muss. So einfach, schnell und preiswert und dazu mit vielen frischen Kräutern, besser geht es kaum. ;)

Meine Intuition hat mich nicht getäuscht, das Essen war sehr lecker. Auch meine Abwandlung mit den Baconstreifen ist eine wundervolle Ergänzung zum Rest. Jedoch noch ein Tipp von mir: frischer Salbei schmeckt sehr intensiv, daher lieber etwas vorsichtiger damit sein.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 2 Packungen Gnocchi
  • 10 Salbeiblätter
  • 8-12 Scheiben Bacon
  • Butter
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und die Gnocchi darin nach Packungsanweisung kochen. Inzwischen die Salbeiblätter waschen und in Streifen schneiden. Eine Pfanne erhitzen und den Bacon darin anbraten bis er knusprig ist. Alternativ lässt sich dieser Schritt auch in einer Mikrowelle erledigen.

Wenn die Gnocchi gar sind, abschöpfen und gut abtropfen lassen. In einer zweiten Pfanne ein Stück Butter schmelzen und die Salbeiblätter hineingeben. Die gut abgetropften Gnocchi dazu geben und alles schwenken bis die Gnocchi gleichmäßig mit Butter und Salbei vermengt sind.

Zusammen mit dem Bacon servieren.

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Habt ihr schon einmal Kartoffeln mit Zitrone kombiniert? Nein? Ich bis vor ein paar Tagen auch noch nicht. Und inzwischen kann ich behaupten, dass mir vorher wirklich etwas entgangen ist!

Das folgende Rezept ist perfekt geeigenet als Snack an einem warmen Sommerabend oder auch immer dann, wenn nicht viel Zeit zum Kochen vorhanden ist. :)

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1,5 kg Bio-Kartoffeln
  • 3 Bio-Zitronen
  • 2 Schalen Quark
  • 1 Bund Basilikum
  • Olivenöl
  • grobes Meersalz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln gut waschen und in kleine Spalten (Wedges) schneiden. In eine Schale einen guten Schuss Olivenöl geben und den Saft einer halben Zitrone dazu geben. Anschließend die Kartoffelwedges dazu geben, großzügig mit Salz & Pfeffer würzen und alles miteinander vermengen. Alles marinieren lassen und den Ofen auf 200° vorheizen, während der Quark zubereitet wird.

Quark in eine Schüssel geben und mit dem Saft einer halben Zitrone verrühren. Die Basilikum-Blätter grob hacken und ebenfalls mit dem Quark verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

Die Kartoffelwedges über ein Backblech verteilen, in Spalten geschnittene Zitronen dazwischen legen und alles für 45-60 min in den vorgeheizten Backofen schieben (mittlere Schiene).

Variante: In die Marinade für die Kartoffeln noch etwas Currypulver geben.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

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